Tikal

Ich habe mich gegen die „sunrise tour“ entschieden. Zum einen weil der eintritt nochmal 10 € teurer ist. Zum anderen hatte ich keine Lust um 2:30 aufzustehen um dann um kurz nach fünf da zu sein, ohne die Garantie auf einen wolkenfreien Blick.
Außerdem wollte ich mehr Zeit mit Jennie und Martin verbringen. Ein ungleiches Paar. Er ist Holländer und fast 2 Meter und sie Engländerin und knapp über 1,60 m. Aber …. wo die liebe hinfällt. Nächstes Jahr wird geheiratet.
Für die „sunset Tour“ stiegen wir um kurz nach halb 12 in den shuttle und sammelten unseren guide auf. Die 1,5 Stunden zum Park vergingen dank der wirklich interessanten Ausführungen wie im Flug. Waren schon ein evht cleveres Völkchen die Maya. 800 vor Christus wurde die Siedlung gegründet und von Beginn an komplett durchgeplant. Die Tempel wurde exakt in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Am zentralen Versammlungsort wurden die Gebäude so erbaut, dass der Schall vom Podium hervorragend nach unten transportiert wurde und somit jeden erreichte. Der Mayakalender arbeitet mit Händen und Füßen. Nich wie unser Dezimalsystem nur mit drn Händen. Alles ist also irgendwie mit der Zahl 20 verbunden. Es gibt Gebäude die genau nach eer Sonne ausgerichtet sind. Wenn die Sonne über dem mittleren aufgeht ist Sommeranfang, der 21.6. Und damit Beginn der Regenzeit. Dann wandert die Sonne nach rechts zum nächsten Gebäude. Wenn sie über diesem aufgeht, ist es der 21.9. Bevor sie wieder zurück zur mitte wandert um das Ende der Regenzeit zu erreichen. Zum Jahresende steht sie dsnn über dem dritten Gebäude ganz rechts. Unglaublich wie du Jungs das früher alles schon geplant haben.
Das Weltuntergangsdrama mit Mel Gibson wurde natürlich hier gedreht und ist natürlich zum größten Teil frei erfunden. Hier leben auch die Affen, dessen Gebrüll, eines der lautesten der Erde ist und daher für die „Stimme“ des T-Rex in jurassic park benutzt wurde. Außerdem wurden hier auch teile eines Indiana Jones Films gedreht. Insgesamt ist das Gelände 16 qkm groß und bisher wurden in knapp 60 Jahren Ausgrabungen erst 15% frei gelegt. Wirklich sehr beeindruckend. Vor allem wenn msn bedenkt, dass dort mal 150.000 Menschen lebten und dass ohne Fluss in der nähe. Das Wasser wurde ausschließlich über Regen gewonnen.
Ein sehr schöner Tag der mit einem Sonnenuntergang auf dem höchsten Tempel „Nr 1“ in 75 Meter Höhe endete.
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