Spelonking… hatte ich noch niwas von gehört. Es beschreibt die Erkundung von nicht vollständig oder nur teilweise katographierten Höhlen. Naja und was zugleich nach unglaublich viel Spaß und extremen Risiko klingt, ist es auch. Wiedermal etwas, dass in Europa so nicht möglich wäre. Mit Jennie und Martin machte ich mich in einem tuktuk auf den Weg. Am Höhleneingang liehen wir uns Taschenlampen und machten uns frohen Mutes hinein in die tiefschwarze und feuchte Höhle. Die außen angebrachte Karte, half nicht wirklich, da nicht vermerkt war wo sich der Eingang bedand. Wir versuchten unser Glück zunächst gerade aus und wollten nach verzweifelten 10 Minuten schon fast aufgeben. Es war steil extrem rutschig und wir hatten uns cleverer weise für flip flops als Schuhwerk entschieden. Wir drehten also um und fanden auf dem Rückweg eine Abzweigung, die wir dann nahmen. Es ging durch ein Wirrwarr von Höhlen und gängen. Manchmal konnte man erkennen, dass schon jemand vorher da war. Wir entschieden uns immer links zu halten, damit wir den Rückweg finden. Schließlich hatte der Typ am Eingang uns eindringlich gewarnt. „Verlauft euch nicht und nehmt auf jeden Fall den gleichen Weg zurück!“ Teilweise fanden wir lose herumliegende Schilder beschriftet mit Ausgang und Eingang in entgegen gesetzte Richtungen. Sehr verwirrend. Teilweise musste wir kriechen und manchmal auf dem Boden entlang robben um in die nächste Höhle zu gelangen. Es wurde immer wärmer und wir drangen weier und weiter vor in die Tiefe Höhle. Es wurde irgendwann relativ unübersichtlich und der Rückweg war keineswegs mehr offensichtlich zu finden. Ich quetschte mich auf dem Bauch liegend durch eine winzige Öffnung, während die anderen warteten. Der Tunnel führte mich Kurve um Kurve tiefer nach unten, in der Hoffnung einen Ausgang zu finden. Nach einer Weile wurde mir mulmig und ich entschied mich zurück zu gehen. Ich krackselte also wieder hinauf. Stück für Stück, ohne einen Orientierungspunkt zu habe, oder eine Ahnung wi sich das loch befand, durch dass ich mich gezwängt hatte. Nach einer Weile sah ich den Lichtstrahl von Martins Taschenlampe und war mehr sls erleichtert. Wir versuchten nun also wieder gemeinsam den Weg zurück zu finden. Als sich bei Jennie gerade die ersten Anzeichen von Panik zeigten, kamen wir in eine große Höhle, die mir bekannt vorkam. Wenn man das im stockdunkeln sagen kann. Nach weiteren 10 Minuten umherirren fanden wir schließlich einige Stufen die zum Ausgang führten und warwn alle sehr erleichtert. Ein riesen Spaß, bei dem ich mich schön lang gemacht hatte unx vonn oven bis unten mit Schlamm bedeckt war. Das gröbste konnten wir mit nem Wasserschlauch entfernen, bevor es zurück zum Hostel ging.
Den Nachmittag verbrachten wir dann auf der anderen Seite des Sees damit herauszufinden wer sich weiter ins Wasser schwingen konnte. Bevor wir in den Hängematten relaxten.