Erstmal vielen Dank Maria, für alles was du für mich getan hast. Das geht weit über normale Gastfreundschaft hinaus. Ich bin froh einen so tollen Menschen getroffen zu haben. Ich hoffe ich kann das irgendwann wieder gut machen.
Freitag Abend gegen halb sechs, machte ich mit dem chickenbus auf den Weg in die große Stadt. Diesmal sparte ich mir den Weg zur Haltestelle und hob stattdessen einfach den Arm am Straßenrand. Glücklicherweise war es diesmal nicht so vollund ich fand wieder einen Sitzplatz indem alten Schulbus. Der Fahrer war entweder verrückt, kurz vor seinem Feierabend oder voller Selbstvertrauen. Wir schossen die Serpentinen aus Antigua heraus hinauf Richtung San Lucas. Es waren 40 km/h erlaubt und der Typ fuhr mit gefühlten 120 Sachen in die Kurven. Wir schleuderten von der linken auf die rechte Spur, überholten dabei ein Fahrzeug nach dem anderen und wurden nur kurz vor den Bodenschwellen langsamer. Das anfängliche lachen der anderen einheimischen Passagiere verschwand aprubt. Jeder klammerte sich mit den Händen fest und verkeilte seine Füße wo es nur möglich war. Ich habe mir gedacht… der Verrückte wird doch wohl hoffentlich auch weiter leben wollen!!! Und wissen was er tut. Der von mir herbeigesehnte Verkehr kam dann kurz vor San Lucas und die weitere Fahrt verlief in gemäßigtem Tempo. Inzwischen hatten sich zwei nette ältere Guatemaltecos zu mir gesellt und wir hielten ein Pläuschchen… wo ich herkomme, ob ich zum ersten mal hier bin, wo ich hin möchte usw.
Dann allerdings schlugen bei mir die Alarmglocken. Ich hatte ja schonmal mit ner „netten“ Fremden in Phnom Pen zu tun… zuerst kam die Frage ob es denn hier für mich alles günstiger sei und wir sprachen über den Wechselkurs. Dann ging es weiter zu den Flugpreisen von Guatemala nach Deutschland. Als einer der beiden dann meinte er hätte noch nie Euros gesehen, teilte ich ihm ganz schnell mit, dass ich keine dabei habe. Gute fünf Minuten später war ich dann auch an meinem Ziel der San Flores Mall angekommen. Ich lächelte nett und stieg aus. Vielleicht waren die beiden einfach nur nett und interessiert, ich werde es so in Erinnerung behalten. Bisher konnte ich mich aber doch immer auf mein Gefühl verlassen.
Die San Florss Mall war unser Treffpunkt und ich war viel zu früh. Ich bin mit Absicht früh los, da ich zum einen keine Ahnung hatte wie lange der Bus an nem Freitag bis in die Stadt fährt, zum anderen weil ich Maria nicht warten lassen wollte. Ich verbrachte die gut 1,5 Stunden Wartezeit mit Schaufensterbummeln und Blog schreiben während ich den Klängen der life Musik aus einem fer Restaurants lauschte. Als Maria dann endlich da war hing mir der Magen auf den Knien und wir fuhren wir noch zum Burger essen in eine Anlage, die „opus dei“ gehört. Mit vielen Restaurants, einer Bar mit toller Aussicht über die Stadt und natürlich einer Kirche in der Mitte. Am nächsten Morgen ging es um sechs los Richtung Xocomil. Die rund drei Stunden mit dem Auto vergingen wie im Flug und nachdem wir eingecheckt hatten, ging es auch direkt los mit dem Spaß. Rutschen über Rutschen über Rutschen 😀 🙂
Wir sind auf Jeder bis zum Mittag mindestens einmal gewesen. Meine Favoriten waren zum Einen die bei der man sich reinstellt, dann ein Countdown kommt und am Ende der Boden verschwindet. Zum anderen Eine bei der man mit einer Matte über ein paar Wellen nach unten rauscht und dabei abhebt. Also ich bin zumindest abgehoben, was wohl mit meinem Gewicht zu tun hat. Nachdem wir ein bisschen in der Sonne gedöst hatten reichte es uns auch. Abends ging es noch zum Fisch essen und wir ertrugen die life Musik in dem Restaurant unseres Hotels – das war mehr Karaoke, bevor ich vollkommen übermüdet ins Land der Träume verschwand. Nachdem ich endlich mal ausschlafen konnte ging es zurück nach Guatemala City zum Pasta essen, bevor Maria mich an der Haltestelle des Chickenbusses nach Antigua absetzte. Die Rückfahrt verlief entspannter und es ging mal wieder ein tolles Wochenende zu Ende.










