Maria hatte mich eingeladen mit ihr und ihren Eltern das Wochenende am See in Pana zu verbringen. Naja glücklicherweise haben die dort ein Sommerhaus. 😉 ich durfte also meine erste Fahrt mit einem chickenbus unternehmen. Ich weiß nicht warum die so heißen, aber wo sie herkommen. Es sind alte ausrangierte Schulbusse aus den Staaten, die hier runter gefahren werden um dann wieder einigermaßen in Schuss gebracht und bunt angemalt als Linienbusse fungieren. Ich bin also zum Busbahnhof in Antigua um mir einen zu schnappen. Das hätte ich nicht gemusst, weil die Busse eigentlich auf Handzeichen überall stoppen und Passagiere aufnehmen. Das ist genau das Problem, der Bus ist niemals so voll, dass nicht noch angehalten wird um Leute zusteigen zu lassen. Ich sag mal es war gemütlich, mir wurde nicht kalt und ich war froh, dass ich einen Sitzplatz am Fenster hatte, weil ich einer der ersten im Bus war. Ich fuhr also für 5 Quetzal (10 Quetzal sind 1 €) bis nach San Lucas. Dort traf ich mich mit Maria, die aus der Stadt kam, um die Serpentinen nach Panaachel zu erklimmen. Das Wetter war besser als die Woche zuvor. Also kalt aber kein Regen. Ihre Eltern begrüßten uns in ihrem Sommerhaus mit drei Schlafzimmer. Abends ging es zum typisch guatemaltekischen Essen in eine Pizzeria mit live Musik, bevor ich todmüde ins Bett fiel. Der nächste Tag sollte warm beginnen, was wir nutzen um den Jetski flott zu machen und ein paar Ründchen auf dem See zu drehen. Später zeigte mir Maria noch die Stadt und am Abend gab es Steaks und Wurst aus eigener Herstellung. Marias Papa ist Wurstfabrikant. Tags zuvor habe ich schon zum ersten mal gebratene Blutwurst propiert und war sehr positiv überrascht. Ich habe natürlich mehr gegessen als ich vertragen konnte. Es war aber auch einfach zu lecker um nein zu sagen. Tja und zack war schon Montag. (Irgenein Feiertag hier… ich habe keine Ahnung was für einer) Ich genoss es total mal ausschlafen zu können. Sonst geht der Wecker ja immer um 6:30 Uhr 🙁 Nach dem späten, mal wieder ausgezeichnet Frühstück ging es dann gegen Mittag zurück. Maria fuhr mich netterweise nach Antigua. Ein tolles verlängertes Wochenende. Ich habe nur gemerkt, dass auch wenn ich relativ viel spanisch verstehe ich noch einige Zeit brauche um auch eine Konversation führen zu können. Also auf in die nächsten zwei Wochen früh aufstehen und zur Schule gehen 😀







