In Luang Prabang angekommen ging es auf Empfehlung ins LPQ und dies sollte sich als Glücksgriff erweisen.
Nachdem wir früh morgens ankamen und uns erstmal ausruhten ging zusammen mit einigen Leuten zu den Wasserfällen. Eugene, Marcin, Victoria, David und Elisa. Die Truppe sollte so noch eine Zeit lang zusammen bleiben. Richtig coole Jungs. Eugene ein Musiker aus Wales der in LA lebt, Marcin aus Polen und die „Beckhams“ aus Laaandaan. Die Wasserfälle waren ein Traum und wir hatten jede Menge Spaß. Abends ging es dann in eine Bar mit dem Namen Utopia in der wir an einem Yoga kurs teilnehmen wollten. An diesem Tag fand der Kurs allerdings an einem anderen Ort statt. Also liesen wir uns mit einem Tuk Tuk dahin fahren… oder probierten es zumindest. Wir bestiegen mit 6 Leuten die Sitzfläche von diesem Gefährt. Es war ein Roller mit „Anbau“. Es sah schon beim einsteigen etwas wackelig aus und als ich mit Marcin als letztes Aufstieg bewegte sich der vordere Teil gefährlich nach oben. Das Vorderrad des Rollers berührte nur noch Hauchzart die Straße. Das lag offensichtlich nicht an mir sondern an meinem 2 Meter großen Freund aus Polen. Nach zwei Minuten Fahrt und einem leichten Anstieg krachte es und irgendwas, keine Ahnung was. Wir hatten alle zur gleichen Zeit die selbe Idee und waren innerhalb von 5 Sekunden aus dem Schrotthaufen geflüchtet. Es ging natürlich ohne zu bezahlen ins nächste Tuk Tuk. – diesmal ein Auto!
Der Typ tat mir ja svhon Leid, erst schrotten wir seine vermutlich einzige Verdienstquelle und dann bezahlen wir ihn noch nichtmal. Naja aber keine Leistung, kein Geld. Danach ging es mit dem vernunftigen zu diesem Ort Lom pok chok wo der Yogakurs stattfinden sollte. Angekommen stellten wir fest, das dies ein Geschäft war in dem Seidenschals verkauft wurden und das es ein Hotel mit dem gleichen Namen am anderen Ende der Stadt gab. Wer macht denn sowas??? Naja nach insgesamt gut ner Stunde Fahrt waren wir dann endlich in dem Resort, zwei Minuten bevor der Kurs begann. Ich genoss die vollen 90 Minuten. Die körperliche Anstrengung hatte ich vermisst und die ganzen Halteübungen waren balasam für meinen Rücken nach inzwischen über 6 Wochen auf zu harten oder zu weichen Betten. Danach führte uns der Weg über den Nachtmarkt um am Ende ein vegetarisches all you can eat Buffet für einen Euro zu verputzen. Wir erreichten Utopia eine halbe Stunde bevor es schloss und tranken noch gemütlich ein Bier bevor es zum Bowling ging. Ja Bowling! Die ganze Stadt traf sich dort zum feiern, trinken und um nebenbei zu bowlen. Sehr cooler Abend der damit endete das wir nach der Rückfahrt noch gut 1,5 Stunden auf der Straße standen quatschen und Spaß hatten. Am zweiten Tag liefen wir durch die Stadt um uns die Tempel anzuschauen – als hätte ich nicht schon gesehen 😉 War trotzdem gut sich zu bewegen und was ruhiges zu machen. Es war ja mal wieder eine lange Nacht. Abends ging es dann zum Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen und anschließend wieder zum Bowling… diesmal ruhiger denn schließlich ging es am nächsten Morgen mit dem Bus Richtung Vang Vieng.