Koh Tao

Nach gut 9 Stunden mit Bus und Fähre bin ich nun auf Koh Tao um meinen Tauchschein bei Bans Diving zu bekommen. Auf dem Weg zur Rezeption sind wir durch ein sehr gut ausgestattetes Resourt mit toller Grünanlage und Pool geführt worden und bei mir machte sich schon Vorfreude auf ein ordentliches Bett und eine heiße Dusche breit. Die Inklusivzimmer holten mich dann wieder auf den Boden zurück.  Ewig weit die Straße hoch seit gefühlten 25 Jahren nich renoviert und keine Klima. Was solls! Wer will bei 30 Grad und Sonne schon auf dem Zimmer liegen? Direkt am gleichen Tag begann der thoretische Unterricht mit ausführlichen Videoerläuterung zum Thema tauchen. Insgesamt 140 Minuten. .. danach konnte ich verdammt gut schlafen. Am nächsten Morgen trafen uns Morgens zur Theorie und Mittags stand der erste Tauchgang an. Ich wusste nicht was mich erwartet und sprudelte nicht gerade vor Enthusiasmus. Im Pool hatte ich aber noch die Sicherheit leicht auftauchen zu können. Es folgten Einweisungen zur Vorbereitung der Ausrüstung und dann ging es ins Wasser. Niko war unser Tauchlehrer und Fabian sein Assistent.  Ivh hatte ein gutes Gefühl bei den beiden und wurde nicht enttäuscht. Am nächsten Tag wurde das offene Meer erobert. 7:20 Uhr Treffpunkt und dann fuhren wir raus. Relativ viel Wellengang und schlechte Sicht machten es uns nicht leicht. Aber es funktionierte auf Anhieb alles ganz gut und meine Vorbehalte waren verflogen. Nach dem Tauchgang war ich so hungrig, dass ich mir eine ordentliche Portion Ananas, Melone und Kekse hermachte… nach dem zweiten Tauchgang habe ich dann Fische angelockt.
Durch tiefes tauchen erhöht sich der  Stickstoffgehalt im Blut. Dies führt zu extremer Müdigkeit. Was den übereifrigen Typen von Bans diving nicht davon abhielt uns im anschließenden theoretischen Unterricht langweilige Tauchgeschichten zu erzählen und den advanced Kurs anzupreisen. Wir waren alle total begeistert.  Abends ging es dann in der ganzen Runde zum Essen. Ramona, Matthias. Marcel, Moritz, Eric, Jan der eine Typ… dessen Name mir nicht mehr  einfällt… to many Names. Im sorry! Natürlich David,  Daniel, Matthias und unsere Privattauchlehrer Niko und Fabian. Am nächsten Tag ging es zu morgendlicher Stunde zu zwei weiteren Tauchgängen. Beim ersten kam meine gopro zum Einsatz,  beim zweiten war ein semiprofessioneller Filmer mit dabei. Ich fühlte mich immer wohler unter Wasser. Schade war nur die begrenzte Sicht. Aus diesem Grund und weil mir der „Gruppenführer“ Dustin tierisch auf die Weichteile ging entschied ich mich am nächsten Tag die Insel zu verlassen. Abends ging es nochmal in eine Strandbarund am nächsten Tag mietete ich zusammen mit Marcel, Moritz und Matthias Roller und wir machten uns auf den Weg die Insel zu erkunden. Das war in einem halben Tag, bevor ich die Fähre ablegte gut zu schaffen.  Kleines nettes Eiland, das geprägt ist von dem Image des Tauchparadieses. – 50 Tauchschulen, die jährlich gut 15 % aller Tauchlizenzen weltweit ausstellen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Insel wirkte als würde sie sich im Winterschlaf befinden. Im Vergleich zu den südlichen Inseln war es sehr ruhig. Wahrscheinlich weil die nächste Fullmoonparty auf Kohpangnan erst am 17. Dezember ist und der Ansturm von Partytouristen erst noch folgt. Wir fuhren gemütlich zu einem Strand Namens Sharkbay mit einem umglaublichen Strand und verbrachten aßen anschließend auf einem Berg in einer Bar namens Sunset View mit einem traumhaften Blick über die ganze Bucht. Anschließend ging es zur Fähre zurück Richtung Bangkok…

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